Hunde: Alles Wissenswerte über den besten Freund des Menschen 

Willkommen in der faszinierenden Welt der Hunde. Bei der LANDI wissen wir: Ein Hund ist nicht einfach nur ein Haustier, er ist ein vollwertiges Familienmitglied, ein loyaler Partner und ein treuer Begleiter in allen Lebenslagen. Die Entscheidung, sein Leben mit einem Hund zu teilen, bringt viel Freude, aber auch eine grosse Verantwortung mit sich. In der Schweiz geniesst die Hundehaltung einen hohen Stellenwert, ist jedoch auch an klare gesetzliche Regeln und hohe ethische Standards geknüpft.

Dieser Ratgeber führt Sie durch alle Aspekte, die Sie als angehender oder erfahrener Hundehalter wissen müssen. Von der Auswahl der passenden Hunderasse über die richtige Ernährung bis zu rechtlichen Grundlagen in der Schweiz – wir begleiten Sie und Ihren Vierbeiner Schritt für Schritt.

Inhaltsverzeichnis 

  1. Steckbrief: Der Hund als treuer Begleiter
  2. Vorbereitung auf den Einzug von Hunden
  3. Anschaffung: Woher soll der Hund kommen?
  4. Ernährung: Die Basis für ein langes Hundeleben
  5. Pflege und Hygiene
  6. Gesundheit und Vorsorge
  7. Haltung und Beschäftigung
  8. Verhalten und Kommunikation
  9. Reisen mit Hunden
  10. Lebensphasen des Hundes
  11. Fortpflanzung
  12. Der Abschied

Steckbrief: Der Hund als treuer Begleiter

Hunde gehören zur Familie der Caniden und begleiten den Menschen bereits seit Jahrtausenden. Ursprünglich vom Wolf abstammend, hat sich durch gezielte Zucht eine unglaubliche Vielfalt an Hunderassen entwickelt, die in Grösse, Aussehen und Temperament variieren. Ein Hund ist ein hochsoziales Wesen, das eine enge Bindung zu seinen Bezugspersonen aufbaut und eine klare Struktur im Alltag benötigt.

  • Wissenschaftlicher Name: Canis lupus familiaris.
  • Lebenserwartung: Je nach Grösse und Rasse etwa 10 bis 16 Jahre.
  • Sinnesleistungen: Hochentwickelter Geruchssinn und ein ausgezeichnetes Gehör.
  • Sozialstruktur: Rudeltiere, die Interaktion und Führung benötigen.
  • Nutzung heute: Familienhund, Assistenzhund, Rettungshunde oder Wachhunde auf dem Hof.

Vorbereitung auf den Einzug von Hunden

Bevor ein Hund bei Ihnen einzieht, ist eine gründliche Planung unerlässlich. Ein Hund verändert den Alltag massgeblich und benötigt viel Zeit, Aufmerksamkeit und finanzielle Mittel über viele Jahre hinweg.

Passt ein Hund zu mir?

Die ehrliche Beantwortung dieser Frage ist der erste Schritt zu einer glücklichen Mensch-Hund-Beziehung. Hunde sind soziale Wesen, die ungern über viele Stunden allein gelassen werden.

  • Haben Sie täglich mindestens zwei bis drei Stunden Zeit für Spaziergänge und Beschäftigung?
  • Sind alle Familienmitglieder mit dem Zuwachs einverstanden und frei von Allergien?
  • Erlaubt Ihr Vermieter die Haltung von Hunden ausdrücklich im Mietvertrag?
  • Sind Sie bereit, bei jedem Wetter – auch bei Regen oder Schnee – nach draussen zu gehen?
  • Haben Sie eine Lösung für die Ferienbetreuung, wenn der Hund nicht mitreisen kann?

Welcher Hund passt zu mir?

Nicht jeder Hund passt in jeden Lebensstil. Ein Border Collie hat völlig andere Ansprüche als ein Mops oder ein Chihuahua.

  • Wohnsituation: Grosse Hunde benötigen mehr Platz als kleine Hunde, wobei die Auslastung im Freien wichtiger ist als die Quadratmeterzahl der Wohnung.
  • Aktivitätslevel: Sind Sie eher gemütlich unterwegs oder suchen Sie einen Partner für den Zughundesport oder Agility? Ein Husky benötigt beispielsweise extrem viel Bewegung.
  • Erfahrung: Manche Rassen, wie ein dominanter Rottweiler oder ein eigenwilliger Shiba Inu, erfordern eine konsequente Führung.
  • Fellpflege: Langhaarige Hunde benötigen deutlich mehr Zeit für das Bürsten als kurzhaarige Vertreter.

Voraussetzungen für das Halten von Hunden

In der Schweiz gibt es spezifische Voraussetzungen für die Hundehaltung. Zwar wurde der obligatorische Sachkundenachweis auf Bundesebene abgeschafft, doch viele Kantone schreiben weiterhin Kurse für Erstbesitzer oder für bestimmte Rassen vor. Informieren Sie sich frühzeitig bei Ihrem kantonalen Veterinäramt über die geltenden Hundegesetze.

Grundausstattung für den Start

Wenn die Entscheidung gefallen ist, steht der Einkauf an. Die LANDI bietet Ihnen alles, was Ihr neuer Mitbewohner für einen perfekten Start benötigt.

  • Halsband oder Geschirr und eine passende Leine.
  • Ein bequemer Schlafplatz wie ein Hundekorb oder eine weiche Matte
  • Fressnapf und Wasserschüssel, idealerweise rutschfest und leicht zu reinigen.
  • Transportbox für das Auto zur Sicherung des Vierbeiners.
  • Pflegeutensilien wie Bürsten, Kämme und eine Krallenzange.
  • Kotbeutel für die tägliche Reinigung der Umwelt.
  • Altersgerechtes Hundefutter und motivierendes Spielzeug.

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Sichere Wohnung und Umgebung für Hunde

Bevor der Hund einzieht, sollten Sie Ihr Zuhause hundesicher machen. Dies gilt besonders für Welpen und junge Hunde, die gerne alles mit dem Maul erkunden.

  • Sichern Sie Treppen durch Schutzgitter ab, um Stürze zu vermeiden.
  • Entfernen Sie giftige Zimmerpflanzen aus der Reichweite des Hundes.
  • Verstauen Sie Reinigungsmittel und Chemikalien in geschlossenen Schränken.
  • Achten Sie darauf, dass keine Kleinteile herumliegen, die verschluckt werden könnten.
  • Zäunen Sie den Garten ausbruchsicher ein, besonders wenn Sie einen Hütehund halten.

Eingewöhnungszeit

Die ersten Tage im neuen Zuhause sind für den Hund aufregend und manchmal stressig. Er muss sich an neue Gerüche und Geräusche gewöhnen. 
 
  • Vermeiden Sie in den ersten Tagen zu viel Besuch und Trubel.
  • Etablieren Sie von Anfang an feste Routinen für Fütterung und Gassigänge.
  • Zeigen Sie ihm geduldig seinen Schlafplatz als sicheren Rückzugsort.
  • Überfordern Sie junge Hunde nicht mit zu langen Trainingseinheiten.

Vor- und Nachteile der Hundehaltung

Ein Hund bereichert das Leben, bringt aber auch Einschränkungen mit sich, über die man sich im Klaren sein muss.

  • Vorteile: Ständige Gesellschaft, Motivation zur Bewegung an der frischen Luft, Stressabbau und Förderung der sozialen Kontakte zu anderen Hundehaltern.
  • Nachteile: Kosten für Futter und Tierarzt, hoher Zeitaufwand, eingeschränkte Spontaneität bei Reisen und Schmutz in der Wohnung, besonders bei Langhaarrassen.

Hunderassen im Überblick

Es gibt Hunderte anerkannte Hunderassen, die in verschiedene Gruppen eingeteilt werden. Hier eine Auswahl beliebter Typen in der Schweiz:

  • Labrador und Golden Retriever: Freundliche Familienhunde, die gerne apportieren und sehr lernwillig sind.
  • Schäferhunde: Intelligente Arbeitstiere, die oft als Dienst- oder Schutzhunde eingesetzt werden.
  • Pudel: Hochintelligente Begleiter, die kaum haaren und in verschiedenen Grössen vorkommen.
  • Hütehunde: Wie der Bordercollie, die eine geistige Aufgabe benötigen, um glücklich zu sein.
  • Mischlinge: Oft gesunde und robuste Unikate, die Merkmale verschiedener Rassen vereinen.
  • Spezielle Rassen: Der Husky aus Russland für Schlittenhundesport oder der wachsame Rottweiler.  

Rechtliches in der Schweiz bzgl. Hunden

Die Haltung von Hunden unterliegt in der Schweiz strengen Regeln.

  • Mikrochip: Jeder Hund muss zwingend mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein. Die Registrierung erfolgt in der nationalen Datenbank Amicus.
  • Hundesteuer: Diese wird jährlich von der Gemeinde erhoben und variiert je nach Wohnort.
  • Haftpflichtversicherung: In den meisten Kantonen ist eine Haftpflichtversicherung für Hundehalter obligatorisch.
  • Leinenpflicht: Je nach Kanton und Gemeinde herrscht Leinenpflicht im Wald, in Parks oder öffentlichen Gebäuden.
  • Maulkorb: Für bestimmte Rassen oder verhaltensauffällige Tiere kann ein Maulkorb vorgeschrieben werden. 

Anschaffung: Woher soll der Hund kommen?

Die Wahl der Bezugsquelle ist entscheidend für die spätere Gesundheit und das Wesen des Tieres. 
 

Adoption von Hunden

Viele Tierheime warten auf verantwortungsbewusste Menschen, die einem Hund eine zweite Chance geben möchten. Hier finden Sie oft erwachsene Hunde, deren Charakter bereits gefestigt ist. Ein Hund aus dem Tierschutz kann ein wunderbarer Gefährte sein, erfordert aber oft mehr Geduld bei der Eingewöhnung im neuen Zuhause.
 

Kauf von Hunden

Wenn Sie einen Welpen von einem Züchter kaufen möchten, achten Sie auf Seriosität. Ein guter Züchter lässt Sie die Elterntiere sehen und stellt Fragen zu Ihren Lebensumständen.
 
  • Vermeiden Sie dubiose Inserate auf Online-Plattformen, hinter denen oft illegaler Welpenhandel steckt.
  • Ein gesunder Welpe sollte bei der Abgabe mindestens neun Wochen alt, geimpft und entwurmt sein.
  • Fragen Sie nach Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere auf rassetypische Krankheiten.
  • Ein seriöser Hundekauf zeichnet sich durch Transparenz und Fachwissen des Züchters aus.

Kosten der Hundehaltung

Unterschätzen Sie nicht die langfristigen finanziellen Verpflichtungen. Neben dem einmaligen Kaufpreis fallen laufende Kosten an:
 
  • Hochwertiges Hundefutter und gesunde Leckerlis.
  • Tierarztkosten für Impfungen, Parasitenprophylaxe und Unfälle.
  • Hundesteuer und obligatorische Versicherungen.
  • Ausgaben für die Hundeschule und Trainingsmaterial.
  • Regelmässige Erneuerung der Ausrüstung wie Leinen und Betten.

Auf unserer Seite zur Hundeanschaffung können Sie tiefer in dieses Thema eintauchen. 

Ernährung: Die Basis für ein langes Hundeleben

Eine ausgewogene Ernährung ist das A und O für die Gesundheit Ihres Hundes. Das Angebot an Hundefutter ist heute riesig. 

Futterwahl

Achten Sie beim Kauf von Hundefutter auf eine hochwertige Zusammensetzung. Fleisch sollte an erster Stelle der Zutatenliste stehen.
 
  • Welpen benötigen spezielles Futter für ein gesundes Knochenwachstum.
  • Senioren benötigen oft weniger Kalorien, dafür leichter verdauliche Proteine.
  • Achten Sie auf das Gewicht: Übergewicht belastet die Gelenke und das Herz massiv.
  • Trockenfutter unterstützt die Zahngesundheit durch mechanischen Abrieb. 

Futtermenge und -zeiten

Erwachsene Hunde sollten idealerweise zweimal am Tag gefüttert werden. Die genaue Menge hängt von Alter, Gewicht und Aktivitätsgrad ab. Lassen Sie den Hund nach dem Fressen mindestens eine Stunde ruhen, um eine gefährliche Magendrehung zu vermeiden. 
 

Leckerlis und Verbote

Belohnungen sind bei der Erziehung von Hunden ein wichtiges Hilfsmittel, um erwünschtes Verhalten zu verstärken. Dennoch sollten Hundehalter die Kalorien von der täglichen Ration des Hundefutters abziehen, damit der Hund kein Übergewicht entwickelt. Wählen Sie gesunde  Snacks ohne Zucker und vermeiden Sie das Füttern vom Tisch. Ein konsequentes Verbot von Betteln sorgt für Disziplin und schützt das Heimtier vor ungesunden menschlichen Speisen. 
 

Gefährliche Lebensmittel für Hunde

Einige für Menschen harmlose Speisen sind für Hunde hochgiftig. Unter anderem sind das:
 
  • Schokolade: Das enthaltene Theobromin ist tödlich für Hunde.
  • Trauben und Rosinen: Können schweres Nierenversagen verursachen.
  • Zwiebeln und Knoblauch: Zerstören die roten Blutkörperchen des Hundes.
  • Xylit: Ein Birkenzucker in Kaugummis, der lebensgefährlich ist.

Auf unserer Themenseite über Hundefutter erfahren Sie alles, was Sie über eine geschmacksvolle und gesunde Ernährung für Hunde wissen müssen: 

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Pflege und Hygiene

Regelmässige Pflege fördert nicht nur das Wohlbefinden, sondern stärkt auch die Bindung zwischen Mensch und Tier. 

Fellpflege

Je nach Rasse variiert der Aufwand für die Fellpflege. Langhaarige Hunde müssen täglich gebürstet werden, um Verfilzungen zu vermeiden. Kurzhaarhunde kommen oft mit wöchentlichem Bürsten aus. Während des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst benötigen alle Hunde Unterstützung durch den Hundehalter.

Krallenpflege

Hunde, die viel auf weichem Boden laufen, nutzen ihre Krallen nicht ausreichend ab. Zu lange Krallen führen zu Schmerzen beim Laufen. Wenn man die Krallen auf hartem Boden klackern hört, ist es Zeit für ein Kürzen mit der Krallenzange.

Zahnhygiene

Zahnstein und Zahnfleischentzündungen sind bei Hunden häufig. Spezielle Kausnacks oder das Zähneputzen mit Hundezahnpasta können helfen, das Gebiss gesund zu halten und Mundgeruch vorzubeugen.

Stuhlgang

Beobachten Sie den Stuhlgang Ihres Hundes. Er ist ein guter Indikator für die Gesundheit und die Qualität des Futters. In der Schweiz ist es Ehrensache, die Hinterlassenschaften des Vierbeiners konsequent im nächsten Robidog zu entsorgen.

Bürsten

Gesundheit und Vorsorge

Ein gesunder Hund ist ein glücklicher Hund. Regelmässige Check-ups beim Tierarzt sind wichtig für ein langes Leben.

Tierarztbesuche

Gehen Sie mindestens einmal im Jahr zur Routineuntersuchung. Dabei können Probleme frühzeitig erkannt werden, bevor sie chronisch oder schmerzhaft werden.

Krankheiten

Hunde können an verschiedenen Leiden erkranken, von Allergien über Arthrose bis zu Infektionskrankheiten. Achten Sie auf Verhaltensänderungen wie Appetitlosigkeit oder vermehrtes Trinken.

Erste Hilfe

Jeder Hundehalter sollte ein Erste-Hilfe-Set besitzen und wissen, wie man im Notfall reagiert, beispielsweise bei einem Insektenstich oder einer Pfotenverletzung. 

Parasitenbekämpfung

Schützen Sie Ihren Hund regelmässig vor Zecken, Flöhen und Würmern. Diese Parasiten können gefährliche Krankheiten übertragen, die teilweise auch für Menschen riskant sind.

Impfungen

In der Schweiz werden Hunde standardmässig gegen Parvovirose, Staupe, Leptospirose und Hepatitis geimpft. Eine Tollwutimpfung ist nur erforderlich, wenn Sie mit dem Hund die Landesgrenze überqueren. 

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Haltung und Beschäftigung

Ein Hund braucht mehr als nur Futter und einen Schlafplatz. Er benötigt mentale und körperliche Auslastung, um ausgeglichen zu sein.

Bewegung

Tägliche Spaziergänge sind Pflicht für jeden Hundehalter. Passen Sie die Dauer und Intensität dem Alter und der Fitness des Hundes an. Ein Husky benötigt mehr Auslauf als ein kleiner Gesellschaftshund.

Beschäftigung und Spiel

Hunde lieben es, Aufgaben zu lösen. Suchspiele, Apportiertraining oder das Erlernen von Tricks halten den Geist fit. Spielzeug sollte robust und frei von schädlichen Inhaltsstoffen sein.

Auf unserer Themenseite zu Hundespielzeug erfahren Sie alles, was Sie über die spielerische Beschäftigung von Hunden wissen müssen. 

Erziehung und Training

Eine gute Erziehung ist die Basis für Freiheiten wie das Laufen ohne Leine. Der Besuch einer Hundeschule ist besonders für Welpen und junge Hunde sehr empfehlenswert. Hier lernt der Mensch, wie er seinem Tier klare Signale gibt. 

Sozialkontakte

Hunde sind soziale Wesen, aber das bedeutet nicht, dass jeder Hund jeden Artgenossen mag. Kontrollierte Kontakte zu anderen Hunden sind wichtig für die soziale Kompetenz und ein friedliches Miteinander.

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Verhalten und Kommunikation

Hunde kommunizieren hauptsächlich über Körpersprache. Wer sein Heimtier verstehen will, muss lernen, diese Signale zu deuten.

Körpersprache, Mimik und Lautäusserungen

Lernen Sie, die Signale Ihres Hundes zu lesen. Ein Wedeln mit der Rute bedeutet nicht immer Freude – es signalisiert zunächst einmal nur Erregung. Achten Sie auf die Stellung der Ohren, die Mimik und die gesamte Körperhaltung des Vierbeiners.

Verhaltensprobleme

Aggression, übermässiges Bellen oder Trennungsangst sind oft Zeichen von Missverständnissen in der Kommunikation oder mangelnder Auslastung. Suchen Sie in solchen Fällen Hilfe bei einem professionellen Trainer.

Sozialisation von Hunden

In der Welpenphase ist die Sozialisation entscheidend. Der junge Hund sollte positive Erfahrungen mit verschiedenen Menschen, anderen Hunden, Geräuschen und Umgebungen machen, um später sicher durchs Leben zu gehen.

Reisen mit Hunden

Hunde lieben es, bei ihrem Rudel zu sein, auch in den Ferien. Eine gute Vorbereitung macht das Reisen stressfrei.

Reisevorbereitung

Innerhalb der EU und der Schweiz benötigen Sie einen Heimtierausweis. Prüfen Sie die Einreisebestimmungen Ihres Ziellandes frühzeitig, insbesondere in Bezug auf Impfungen und Maulkorbpflicht.

Transport

Sicherheit geht vor. Im Auto sollte der Hund in einer stabilen Transportbox im Kofferraum oder mit einem geprüften Geschirr auf der Rückbank gesichert sein, um bei Bremsmanövern geschützt zu sein.

Ferienbetreuung

Wenn der Hund nicht mitreisen kann, organisieren Sie rechtzeitig eine gute Betreuung. Dies kann eine Hundepension, ein privater Sitter oder Freunde sein, die der Hund bereits gut kennt. 

Lebensphasen des Hundes

Ein Hund durchläuft verschiedene Phasen, vom tapsigen Welpen über den stürmischen Junghund bis zum weisen Senior. Jede Phase stellt andere Anforderungen an die Ernährung und Beschäftigung. 

  • Welpenzeit: Zeit des intensiven Lernens und der Bindung an den Menschen.
  • Pubertät: Junghunde testen nun ihre Grenzen aus, was viel Geduld erfordert.
  • Erwachsenenalter: Die stabilste Phase, in der die Persönlichkeit voll ausgeprägt ist.
  • Seniorenzeit: Der Hund wird ruhiger und benötigt mehr Ruhepausen.

Fortpflanzung

Die Entscheidung über die Fortpflanzung sollte verantwortungsbewusst getroffen werden. In der Schweiz gibt es bereits viele Hunde in Tierheimen, die ein neues Zuhause suchen.

Kastration und Sterilisation

Ob Hündinnen oder Rüden kastriert werden sollten, ist eine individuelle Entscheidung, die Sie mit Ihrem Tierarzt besprechen sollten. Es gibt sowohl medizinische als auch verhaltensbiologische Gründe, die dafür oder dagegen sprechen können.

Der Abschied

Der Tod eines geliebten Tieres ist ein schwerer Schlag für jeden Hundehalter. Es ist wichtig, sich frühzeitig Gedanken über den Abschied zu machen. 

Bestattung

In der Schweiz gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Kremierung in einem Tierkrematorium mit anschliessender Urnenbestattung.
  • Erdbestattung auf einem offiziellen Tierfriedhof.
  • Bestattung im eigenen Garten unter Einhaltung kantonaler Vorschriften (meist bis 10 kg).

Umgang mit Trauer

Trauer um ein Tier ist absolut legitim. Nehmen Sie sich Zeit für den Abschied und suchen Sie bei Bedarf das Gespräch mit anderen Tierfreunden. Ein Hund hinterlässt Spuren in unserem Herzen, die ein Leben lang bleiben. 

Zusammenarbeit mit dem Schweizer Tierschutz STS

Der Schweizer Tierschutz STS unterstützt die LANDI bei den Bestrebungen, tiergerechte Produkte im Sortiment zu haben und stellt entsprechende STS-Merkblätter zur Kundeninformation zur Verfügung.

Auf unseren Themenseiten erfahren Sie alles Wissenswerte für Ihren Hund. Lassen Sie sich inspirieren. 

Zusammenarbeit mit dem Schweizer Tierschutz STS

Der Schweizer Tierschutz STS unterstützt die LANDI bei den Bestrebungen, tiergerechte Produkte im Sortiment zu haben und stellt entsprechende STS-Merkblätter zur Kundeninformation zur Verfügung.

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